Ukraine
Was wird die neue Regierung
im Jahr 2006bringen ?
Viele stellen sich diese Frage und schauen auf die ersten Aktivitäten der neuen Regierung.
Zu welchen Richtungswechsel wird es kommen? Oder wird es überhaupt zu einen Richtungswechsel kommen?
Was versteht wer unter einen Richtungswechsel? Diese Frage wird wohl diejenigen beschäftigen, welche in der Ukraine
geschäftlich aktiv sind, oder werden wollen. In den letzten Monaten seit dem Amtsantritt, haben sich die Umstände in der Ukraine, insbesondere in Kiew, dazu geführt, das der Vertrauensvorschuss aus der Wahlzeit sich bisher bestätigt hatte.
Die schwere wirtschaftliche Lage des Landes und die notwendigen Veränderungsbemühungen, führt dazu, das man versucht, einerseits bisheriges "Unrecht" zu korrigieren und anderseits eine gewisse Stabilität und Sicherheit in das Land zu bringen.
Dieses begann mit einschneidenden Maßnahmen innerhalb des Landes. Die Rechte der Milizen, insbesondere die Möglichkeiten der Willkür innerhalb des Landes, wurden durch einschneidende Maßnahmen minimiert.
Da, die in der Ukraine offenen Korruptionsskandale, nicht zur Stärkung des Vertrauens beitrugen, war dieses ein wichtiger Schritt.
Wobei zu dieser Thematik gesagt werden kann, das zwar in Deutschland des
Öfteren sich über diesen Umstand erregt wird, aber immer schön nach dem alten Bauersprichwort: "Kehre erst vor der eigenen Tür, bevor du den Dreck auf einen anderen Hof beanstandest".
Es zeigt sich auch, das diese Maßnahmen im Ausland große Anerkennung finden und ein wichtiger Beitrag, bei dem Bestreben der Ukraine in die europäische Union aufgenommen zu werden ist.
Es stellt sich nun die Frage, ob die Ukraine überhaupt ernsthaft in die europäische Union aufgenommen werden will oder nicht?
Vielleicht sollte man sich erst mal die Frage stellen, was wird aus der "EU" zu dem Zeitpunkt geworden sein, in dem die Ukraine so weit sein würde, um den Anforderungen der "EU" gerecht zu werden?
Dieses muss man sich vor Augen halten, wenn man die Aktivitäten der Ukraine in dieser Richtung einschätzen will.
Es entsteht zum derzeitigen Zeitpunkt der Eindruck, das man sich fragen muss, wird die "EU" überhaupt die Form erreichen, wie es mal ursprünglich angedacht wurde oder wird Sie schon an den Streitigkeiten über die Anerkennung der Konstitution scheitern?
Es ist daher einerseits verständlich, das einerseits die Ukraine mit in den Zug der "EU" sitzen möchte, aber anderseits durch die wirtschaftlichen engen Verbindungen zu der Russischen Föderation, an diese noch stark gebunden ist. Diese Bindungen lassen sich einerseits nicht innerhalb kurzer Zeit lösen und anderseits besteht auch kein dringendes Interesse daran, diese Bindungen komplett zu lösen. Denn die Russische Föderation war und ist, einer der wirtschaftlichen Haupthandelspartner der Ukraine.
Dieses wird sich erst in dem Moment ändern, wenn die Ukraine mit Ihren Produkten auf dem Weltmarkt agieren kann. Daran ist aber kaum die "EU" interessiert, da mehr das Interesse darin besteht, die Ukraine einerseits als Billiglohnland zu nutzen, anderseits als Absatzmarkt, denn die Produktionskapazitäten in der Europäischen Union sind ausreichend, um den Bedarf der Ukraine abzudecken.
Was könnte also für ausländische Investoren in der Ukraine interessant werden?
Die Neuverteilung (Korrektur der Privatisierungen) der Großunternehmen, stellt nicht die Gewichtung bei der Betrachtung der Investitionsinteressen dar. Denn dieses betrifft nur einige Unternehmen und ist für den Mittelstand nicht interessant (weil im Umfang an der benötigten Investitionssumme gesehen, die benötigten Summen zu groß sind). Die Zeiten, wo man in der Ukraine das "Schnelle Geld machen" konnte, sind schon lange vorbei. Es lohnt sich für diejenigen, welche wirklich eine Marktlücke entdecken oder wer daran interessiert und bereit ist, sich langfristig auf diesen Markt zu etablieren. Bis zu einen eventuellen Eintritt in die "EU", wird die Ukraine Ihre Innlandproduzenten mit hohen Zollgebühren schützen, äquivalent wie dieses in der Russischen Föderation jetzt der Fall ist. Wer jetzt noch zu günstigen Preisen seine im Ausland produzierten Produkte in diesen Ländern absetzen kann, sollte sich darauf einstellen, das dieses sich sehr schnell durch eine Anhebung der Importzölle, verändern kann.
Also bleibt nur der Weg über, sich in den jeweiligen Land mit einer eigenen Produktionsstätte und dem entsprechenden Vertrieb zu etablieren.
Also heißt es nur "Abwarten und Tee trinken" , die Zukunft wird es zeigen,
wie der neue Präsident , der Ukraine sich
weiter in der Welt etablieren wird
oder ob es bei der Wahl dann auch zu einen
Präsidentenwechsel kommen wird.
Stand 2009
In den letzten Jahren hatte sich gezeigt, dass die Ukraine noch nicht bereit ist, die Anforderungen zur Aufnahme in der EU zu erfüllen. Des Weiteren ist zu erkennen, das die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Russischen Föderation, insbesondere in dem Bereich der Gaslieferungen, auf die Außenpolitik der Ukraine einwirkt und ein kurzfristiger Eintritt in der EU nicht möglich sein wird, es sei denn, wenn die EU die Kosten für die Gaslieferungen kompensiert und weitere Investitionen in der Infrastruktur des Landes tätigt.
Unter dem Gesichtspunkt der Kriesenauswirkungen, wo die Mitgliedsländer der EU, mit Ihre eigenen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben, werden wohl kaum die notwendigen Mittel für die Ukraine bereitgestellt werden.
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